I. NAMEN, RECHTSFORM, SITZ

 

Der Verein führt den Namen „TEAM PALATINA practical shooting“

Der Verein hat seinen Sitz in Rülzheim

Das „TEAM PALATINA practical shooting“ ist ein Zusammenschluss von Freunden des Schießsportes im Rahmen der Gliederung des (BDS) Bund deutscher Sportschützen 1975 e.V.  Landesverband Rheinland/Pfalz

Der Verein soll nicht in das Vereinsregister eingetragen werden.
Die Eintragung in das Vereinsregister zu einem späteren Zeitpunkt auf Beschluss der Mitgliederversammlung wird nicht ausgeschlossen.

 

II. ZWECK

 

1. Definition

 

Das „TEAM PALATINA practical shooting“ sieht sich als freiwilliger Zusammenschluss von Schießsporttreibenden.

 

2. Ziele

 

Ziel des Vereins ist die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sowie die Pflege des Schießsportes, sowie die Kontaktaufnahme und Pflege nationaler und internationaler kameradschaftlicher Beziehungen zu anderen Schießsportbegeisterten.

Das „TEAM PALATINA practical shooting“ führt dementsprechend das sportliche Wettkampfschießen durch in den Disziplinen des BDS sowie anderer anerkannter Schießsportverbände.

Es werden vereinsinterne, regionale, überregionale und internationale schießsportliche Wettkämpfe veranstaltet.

 

III. FINANZIERUNG

 

1. Aufbringen der finanziellen Mittel

 

Das TEAM PALATINA practical shooting finanziert ihre Aufwendungen aus:

 

  •   Beiträgen

  •   Aufnahmegebühren

  •   Spenden

  •   sonstigen Einnahmen

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge, Einmalzahlungen Aufnahmegebühren werden in der Geschäftsordnung geregelt.

 

2. Verwendung der finanziellen Mittel

 

Alle Mittel des Vereins sind - nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit - zur Erfüllung des Vereinszweckes zu verwenden.
Die Mitglieder erhalten in der Regel keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, wie z.B. Zuschüsse zu Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung im Zusammenhang mit Wettbewerben oder Lehrgängen.
Es darf jedoch keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen, bevorzugt werden.

 

3. Geschäftsjahr

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr, beginnend am 01. Januar und endend am 31. Dezember.

 

IV. MITGLIEDSCHAFT

 

 1. Art der Mitglieder

 

Der Verein hat:

 

  • aktive Mitglieder

  • Ehrenmitglieder

Das TEAM PALATINA practical shooting hat keine inaktiven oder fördernden Mitglieder.

Mitglieder, die sich um den Verein ganz besondere Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Ehrenmitglieder genießen die Rechte der ordentlichen Mitglieder jedoch mit der Einschränkung des Stimmrechtes.


2. Voraussetzungen der Mitgliedschaft

 

Mitglied kann jede natürliche Person über 18 Jahre werden

Über die Aufnahme entscheidet der 1. Vorsitzende, 2. Vorsitzende und Sportleiter durch einstimmigen Beschluss

Wird innerhalb einer Frist von 6 Monaten kein einstimmiger Beschluss zur Aufnahme durch die Vorgenannten gefasst, so gilt der Antrag als abgelehnt

Die Mitgliedschaft wird vorerst auf ein Probejahr begrenzt
Danach entscheidet der Vorstand über die endgültige Aufnahme durch Mehrheitsbeschluss

Bei Ablehnung der Aufnahme eines Antragstellers bedarf es grundsätzlich keiner Begründung seitens des Vereins


3. Pflichten der Mitglieder

 

Jedes neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seinen Aufnahmeantrag, die Satzung des Vereins anzuerkennen und zu achten.

Die Mitglieder sind generell verpflichtet:

 

  • den schießsportlichen Anweisungen laut Schießordnung der Schießsportbeauftragten und der Schießleiter Folge zu leisten

  • nur mit gesetzlich und für den jeweiligen Schießstand zugelassenen Waffen zu schießen

  • Waffen und Munition nach den gesetzlichen Bestimmungen aufzubewahren und zu transportieren sowie sie in jeder Situation gegen Missbrauch zu schützen

  • die Beiträge bis zum 31. März eines jeden Jahres zu entrichten

  • Teilnahme an mindestens einem überregionalen Schießwettbewerb (Landesmeisterschaft, Deutsche Meisterschaft etc.) pro Kalenderjahr

Wird in zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren an keinem überregionalen Wettbewerb teilgenommen, so kann die Mitgliedschaft durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zum Ende des Kalenderjahres beendet werden.

 

4. Mitgliederbeiträge

 

Es werden Mitgliedsbeiträge erhoben.

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird in der Geschäftsordnung geregelt.


5. Ende der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet:

 

  • mit dem Tod des Mitgliedes.

  • jederzeit durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand.

  • durch Ausschluss

Die schriftliche Kündigung muss bis spätestens 30. September zum 31. Dezember des laufenden Kalenderjahres mit rechtsgültiger Unterschrift an die Vereinsanschrift gerichtet und eingegangen sein.
Es zählt das Datum des Poststempels.
Sollte eine Kündigung nach dem 30. September erfolgen, so ist der volle Beitrag des Folgejahres zu zahlen.
Eine Rückzahlung von Mitgliederbeiträgen ist nicht vorgesehen.

 

6. Ausschluss

 

Der Ausschluss aus dem TEAM PALATINA practical shooting erfolgt bei Satzungsverstößen und vereinsschädigendem Verhalten durch Beschluss der Mitgliederversammlung

 

V. MITGLIEDERVERSAMMLUNG

 

1. Stellung der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des TEAM PALATINA practical shooting.

Sie ist eine nichtöffentliche Veranstaltung.

Der amtierende Vorstand kann indessen Gäste einladen.

Sollte die Mitgliederversammlung mit Mehrheit den Beschluss fassen, einzelne oder alle Gäste aufzufordern, die Versammlung zu verlassen, so müssen die hierzu aufgeforderten Personen der Forderung nachkommen.


2. Einberufung und Leitung

 

Die Mitgliederversammlung als Jahreshauptversammlung soll in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres durchgeführt werden.

Alle Versammlungen werden vom 1. Vorsitzenden oder im Falle seiner Verhinderung durch seinen Stellvertreter einberufen.
Die Einladung muss spätestens zwei Wochen vorher schriftlich (z.B. per E-Mail unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung erfolgen.

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden geleitet.
Ausgenommen sind Wahlen, für deren Durchführung die Versammlung einen Wahlleiter bestimmt.


3. Tagesordnung

 

Die Tagesordnung soll mindestens folgende Punkte enthalten:

Bericht des 1. Vorsitzenden und des Schatzmeisters über das vergangene Geschäftsjahr, (anstelle der Einzelberichte kann ein Gesamtbericht des Vorstandes erfolgen)

  • Bericht eines der Kassenprüfer

  • Entlastung des Vorstandes als Ganzes oder der einzelnen Mitglieder

  • Etwa anfallende Wahlen des Vorstandes und der Kassenprüfer


4. Anträge

 

Anträge zur Mitgliederversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden oder bei seinem Vertreter eingereicht werden.


5. Beschlussfähigkeit

 

Mitgliederversammlungen sind unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nichts anderes bestimmt ist.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.


6. Aufgaben bzw. Zuständigkeiten der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand mit einfacher Mehrheit.

Liegt nur 1 Wahlvorschlag vor, so kann durch Handzeichen abgestimmt werden.
Bei mehreren Kandidaten für das gleiche Amt sind geheime Wahlen durchzuführen.
Auf Antrag kann auch durch Handzeichen abgestimmt werden.

Nichtanwesende sind mit Zustimmung der Versammlung wählbar, wenn vor der Wahl ihre schriftliche Zusage über die Annahme der Wahl vorliegt.
Die Mitgliederversammlung wählt 2 Kassenprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen.
Die Kassenprüfer haben die sachliche und rechnerische Richtigkeit der Verbuchung von Einnahmen und Ausgaben zu kontrollieren.

So lange keine Kasse geführt wird, d.h. der Mitgliedsbeitrag 0,- € beträgt, und kein Vereinsvermögen in Form von Geldmitteln besteht, kann auf die Wahl der Kassenprüfer verzichtet werden.

Die Mitgliederversammlung beschließt die Geschäftsordnung


7. Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Der 1. Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit einer Frist von einer Woche einberufen.
Der 1. Vorsitzende oder im Verhinderungsfalle sein Stellvertreter muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies von mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des Grundes verlangt wird.
Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Mitgliederversammlung.
Es gelten auch die gleichen gesetzlichen Bestimmungen.


8. Protokollführung

 

Von jeder Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen.
Protokollführer ist in der Regel der Schriftführer.
Das Protokoll wird vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter unterzeichnet.

 

VI. Vorstand

 

1. Zusammensetzung und Amtszeit

 

a) Geschäftsführender Vorstand

 

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

 

  • 1. Vorsitzender

  • 2. Vorsitzender

  • Schatzmeister

  • Schriftführer

  • Sportleiter

b) Erweiterter Vorstand

 

Der erweiterte Vorstand wird von der Mitgliederversammlung nach Ermessen bestimmt und gewählt.

 

c) Amtszeit der Vorstandsmitglieder

 

Alle Vorstandsmitglieder werden für eine Amtszeit von 2 Jahren gewählt.
Die Mitgliederversammlung kann hiervon abweichende Amtszeiten im Einzelfalle festlegen.
Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Wahl ihrer Nachfolger im Amt.

 

2. Aufgaben und Zuständigkeiten

 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, vertreten.

Der Vorstand ist zur satzungsgemäßen Verfügung und Verwaltung der Eigenmittel des TEAM PALATINA practical shooting ermächtigt.

Er leitet die Mitgliederversammlung soweit diese nicht Wahlen durchführt.

 

3. Allgemeines

 

Kein einzelnes Mitglied des Vorstandes ist gegenüber anderen Vorstands- oder Vereinsmitgliedern unmittelbar weisungsbefugt. Mehrheitsbeschlüsse des Vorstandes oder der Generalversammlung haben jedoch Weisungscharakter und sind für alle Betroffenen bindend.

 

VII. Versicherung

 

Die Mitglieder des TEAM PALATINA practical shooting sind in ihrer Eigenschaft als Mitglieder des BDS durch den (BDS) Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V.
versichert gegen Schäden, die aus dem Gebrauch von Schusswaffen und Munition nach den Regeln des BDS entstehen.
Der Umfang und die Bestimmungen der Versicherung sind zu beachten.

 

VIII. Schießbetrieb, Schießleiter

 

Das TEAM PALATINA practical shooting führt Schießen nur auf behördlichzugelassenen Schießständen durch.
Sie strebt hierbei höchstmögliche Sicherheit an.
Jedes Schießen wird von einem für diese Aufgabe speziell ausgebildeten Schießleiter geleitet.
Dieser verrichtet seine Tätigkeit im Sinne des § 10 u. 11 AWaffV.
Allen Weisungen der Schießleiter ist unmittelbar und widerspruchslos Folge zu leisten.
Bei Verstößen kann der Schießleiter das Verlassen des Standes anordnen.
Jeder Schütze haftet für seinen Schuss.

 

IX. Befürwortung für den Erwerb einer Waffe


Die Befürwortung zum Erwerb einer Schusswaffe wird beim Landesverband gem. den geltenden Bestimmungen vom Mitglied selbst beantragt.

 

X. Zustimmung der Mitglieder

 

Zur Beschlussfassung über folgende Punkte ist die Mehrheit von 2/3 der in der Mitgliederversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich:

 

  • Änderung der Satzung

  • Änderung des Zweckes des Vereins

  • Auflösung oder Verschmelzung des Vereins, wenn nicht mindestens 5 Mitglieder sich entschließen, ihn weiterzuführen.

In diesem Fall kann der Verein nicht aufgelöst oder verschmolzen werden.
Die Auflösung oder Verschmelzung des Vereins kann nur auf einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung eine Beschlussfassung hierüber angekündigt ist.

 

XI. Auflösung des TEAM PALATINA practical shooting

 

Bei Auflösung des TEAM PALATINA practical shooting entscheidet die auflösende Versammlung mit einer 2/3-Mehrheit über die Verwendung der ggf. vorhandenen finanziellen Mittel.

Sollte keine Entscheidung zustande kommen, werden diese einer sozialen Einrichtung als Spende zugeführt.